Falsch gewandet

Falsch gewandet

Morgens kalt, mittags angenehm warm und am Nachmittag nochmal ordentlich heiß – so zeigt sich das Wetter heute, kurz nach Beginn des kalendarischen Herbstes. Bei so einem Wetter ist es leicht, mal in die falschen Klamotten zu schlüpfen – und genau das passiert mir natürlich.

Um Ausgewogenheit zu zeigen, ist heute die schwarze 500 ES das Fahrzeug meiner Wahl. Die betreibe ich ja seit kurzem ohne Elektrostarter, aber auch gekickt zeigt sich meine Schöne als One-Kick-Wonder. 

Wohnfeld, Schotten, Busenborn, Eschenrod, Eichelsachsen, Eichelsdorf, Nidda, Dauernheim, Blofeld, Florstadt, Reichelsheim, Bingenheim – so treibe ich ab 13:00 durch Vogelsberg und Wetterau. Ab Nidda wirds dann tatsächlich nochmal spürbar wärmer und ich sehe etliche Temperaturanzeigen mit der Zahl 28. Und dafür bin ich eindeutig zu warm gekleidet. Aus dem Grunde gibt es auch bis Bingenheim keine einzige Pause und damit natürlich auch kein Foto. Klar, denn nur beim Fahren ist’s erträglich, kaum steht die Enfield, wird unangenehm warm.

Royal Enfield Bullet 500 ES
95 Kilometer bin ich bereits gefahren, als es in der Zufahrt zu Schloß Bingenheim die erste und nur sehr kurze Pause gibt.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Das ist eine Szene aus der Wetterau und keineswegs ein Bild aus Südspanien.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Überdeutlich, messerscharf und glasklar ist heute der Blick auf Stornfels. Das könnte bedeuten, dass das Wetter in Bälde umschlägt – in Richtung Kälte und Regen.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Nach 150 Kilometern bin ich wieder an der Horloff und damit nur noch wenige Kilometer von daheim entfernt. Überraschenderweise bin ich nach dieser kleinen Fahrt ein wenig platt. Naja, man wird ja nicht jünger – und schön war die Fahrt doch.
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