Gute Fortschritte

Gute Fortschritte

….. gibt es heute von der Zylinderkopf-Front zu vermelden. Ist sowieso kein Wetter zum Fahren und so mache ich mich gegen Mittag ab in die Werkstatt, um mit der schwarzen ES voran zu kommen.

Royal Enfield Bullet 500 ES
Der Zylinderkopf war ja bereits aufgesetzt und alle Schrauben mit 28 Nm angezogen – immer die schlimmste, weil nervenaufreibende Arbeit. Jedesmal sehe ich vor meinem geistigen Auge, wie mein Drehmomentschlüssel das Gewinde Gang für Gang aus dem Aluminium heraus zieht. Aber bisher – toi, toi, toi.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Jetzt werden Kipphebelböcke und Kipphebel montiert. Auch hier verläuft alles glatt, was keineswegs selbstverständlich ist. Oftmals klemmen die Böcke die Achse des Kipphebels, sodass die sich nur sehr schwer bewegen können.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Tatsächlich kann ich alle Muttern der Kipphebelböcke mit 10 Nm anziehen und die Kipphebel bleiben leichtgängig. So soll es sein.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Noch schnell die Ventildeckel aufgesetzt und fest geschraubt.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Zwischendurch eröffne ich eine neue Baustelle und baue einen separaten Deko-Hebel an. Das Original ist ein pofeliger Kunststoffhebel, der in die linke Schaltereinheit integriert ist. Die Anpassungen dauern aber dann doch ihre Zeit.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Dann montiere ich den Auspuff und setze den Tank provisorisch aufs Rahmenrohr, gedämpft durch Gummiunterlagen.
Royal Enfield Bullet 500 ES
Alles bereit für den Probelauf? Jawohl, ist es. Ich muss drei mal kicken, dann bollert die Enfield sonor vor sich hin. Ich lasse den Motor jetzt ca. 20 Minuten laufen, damit sich alles setzen kann. Nachdem der Motor wieder erkaltet ist, muss ich den Zylinderkopf noch einmal nachziehen. Dann ist er hoffentlich so lange wie möglich dicht.


Der Motor klingt sehr schön, und mit zunehmender Erwärmung stellt sich dann auch das typische Ventilklickern ein.
Das Nachziehen der Kopfschrauben muss ich auf morgen oder übermorgen verschieben. Es wird jetzt doch recht lange dauern, bis der Motor zur Gänze abgekühlt ist.

Der Nivea-Topf
Ich räume noch ein wenig die Werkstatt auf und dann schaue ich noch mal nach dem Sammler im Entlüftungskreis des Motors. Hier sammelt sich regelmäßig eine ordentliche Menge an Nivea, dieser ekelhaften Öl-Wasser-Emulsion. Aber diesmal ist so gut wie nichts in dem kleinen Töpfchen. Umso besser!
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