Immer besser

Immer besser

….. wird das Wetter, je näher wir dem Osterfest kommen. Jetzt ist es schon gegen 11:00 so warm, dass ich quasi aufs Motorrad muss. Heute soll es mit der Grauen, meiner No.1, ins Feldatal gehen. Dort werde ich in Groß-Felda den tegut-Markt aufsuchen und schauen, was es so gibt. Der Laden ist mir nämlich schon gestern dadurch aufgefallen, dass der Kundenparkplatz so gut wie leer war. Das gibt Hoffnung, Hoffnung auf prall gefüllte Regale.

Den Weg nach Groß-Felda kann ich sehr ansprechend gestalten, und auch lang genug, dass der Bulletmotor richtig schön warm wird. Kurz nach dem Mittagessen wird die brave No.1 gestartet und dann gehts auch schon los.

Enfield Bullet 500
Über Sellnrod, Wohnfeld, Bobenhausen, Oberseibertenrod und Stumpertenrod führt mich mein Weg – eine traumhafte kleine Fahrt. Kurz vor Kestrich erst stoppe ich den Langhuber und wir schauen über das schöne Feldatal in Richtung unseres Zieles.
Enfield Bullet 500
Nach weiteren 8 Kilometern immer an der Felda entlang erreiche ich mein Etappenziel, den tegut-Markt in Groß-Felda. Auch heute parkt hier nur eine Handvoll Kunden.

Eigentlich hab ich den Auftrag, nichts zu kaufen, aber das geht natürlich nicht. Also versorge ich mich mit Limo und Hafervoll-Riegeln in vier verschiedenen Geschmacksorten. Dazu noch eine große Packung Küchentücher, und schon ist der Einkauf erledigt. Meinen Rucksack will ich schließlich nicht umsonst mitgenommen haben.

Enfield Bullet 500
Jetzt geht es weiter und höher hinauf in die Region der Windräder um Helpershain, Rebgeshain und Engelrod. Hier gönne ich mir eine vernünftige Rast mit Hafervoll und Bio-Limo. Lecker!
Enfield Bullet 500
Nun geht es am Fuße des Hoherodskopfes entlang in Richtung Schotten. Hier hats einige schöne Rastplätze mit weitem Blick in den Vogelsberg hinein. Die Kradisten-Dichte nimmt hier stark zu, aber verglichen mit einem „normalen“ Tag ist das immer noch sehr wenig.
Enfield Bullet 500
Schnell durch Schotten und weiter in Richtung Gedern führt mich die Fahrt. Kurz vor Gedern aber biege ich ab und bewege mich durch die Talauen der Nidda in Richtung Wetterau. Nahe des Reiterhofes Zwiefalten schaue ich mir die Misteln in den Baumkronen an.
Enfield Bullet 500
In einer größeren Schleife halte ich nun wieder auf Schotten zu, biege aber kurz vorher ab in Richtung Horlofftal. Hier zeigen sich die Boten des Frühling ganz deutlich – es grünt und blüht überall. Was doch ein paar Tage Wärme so anrichten können!
Enfield Bullet 500
Nach 130 Kilometern gönne ich mir einen weiteren Flapjack-Riegel am kleinen Bergwerksteich. Hier kann ich bequem sitzen, aufs Wasser schauen oder den vorbeifahrenden Verkehr beobachten. Gerade bollern zwei moderne Indian-Boliden vorbei – sehr schön.

Beinahe 150 Kilometer hat mir dieser sinnlose Einkauf beschert und war schon deshalb doch nicht sinnlos. Und wie immer hat mir meine No.1 viel Vergnügen bereitet. Brav, meine Graue.

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